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Beckenbodendysfunktion und Inkontinenz

(2 Teile)

In den letzten Jahren hat sich die Therapie bei uro-gynäkologischen Erkrankungen stark verändert. Bis vor einigen Jahren bestand die Therapie des Beckenbodens hauptsächlich aus Spannungsübungen in verschiedenen Ausgangsstellungen.

Eine breite Studienlage zu diesem Thema, die Einflüsse aus der Osteopathie und die Weiterentwicklung bestehender Konzepte bieten heute eine Vielzahl an Möglichkeiten einer effektiven Therapie. Der uro-gynäkologische Bereich ist anatomisch und physiologisch sehr komplex aufgebaut. Oft sind die eigentlichen Ursachen und Symptome der Dysfunktionen auch nicht alleine auf den Beckenbereich beschränkt.

Eine ganzheitliche Betrachtungseise zeigt die Einflüsse der umgebenden Strukturen und vermittelt Dir ein einfach zu beherrschendes Untersuchungs- und Behandlungssystem. Nach den Kursen bist Du in der Lage, eine ganzheitliche Untersuchung und Behandlung am Patienten durchzuführen. Du verfügst über zahlreiche Kompetenzen in der Behandlung direkt am Patienten und ein weites Spektrum an Übungen für ein Heimprogramm.

Beckenbodendysfunktion und Inkontinenz

1. Teil

In Teil 1 erlernen Sie die Untersuchung und Behandlung des Beckenringes, der faszialen Strukturen, vegetativer und viszeraler Einflüsse sowie die Tonusregulation des Beckenbodens und die Narbenbehandlung im Bauch- und Beckenbereich.

Neben strukturellen Behandlungsverfahren, Sutherland-Techniken und viszeral osteopathischen Techniken liegt ein weiterer Schwerpunkt hier in der Embryologie, Biomechanik und Physiologie.

Theorie

  • Embryologie, Anatomie, Physiologie, Biomechanik des Beckens und der Beckenorgane
  • Normale Blasen- und Darmfunktion und deren oberen Störungen
  • Befund und Therapie nach dem Ebenensystem (n. Hockenholz)
  • Physiologie, Pathophysiologie und Pathologie der Beckenorgane
  • Bindegewebsphysiologie und Neurophysiologie
  • Funktion der Diaphragmen

Praxis

  • Untersuchung und Behandlung der Beckengelenke (ISG, Symphyse, Os coccygis)
  • Untersuchung und Behandlung des komplexen Fasziensystems von Fuß bis Becken
  • Funktionelles Zusammenspiel der Strukturen in verschiedenen Belastungssituationen
  • Spannungsnormalisierung der faszialen Strukturen
  • Tonusregulierung
  • Untersuchung und Behandlung der Diaphragmen
  • Reflektorische Untersuchung und Behandlung der Beckenorgane

2. Teil

In Teil 2 wird das Konzept durch Bio-Feedback Methoden erweitert. Übungen der Wahrnehmung und Kräftigung stehen hier im Vordergrund. Sie erlernen die erweiterte, viszerale Behandlung der Beckenorgane. Auch die Behandlung von Narben welche durch Bestrahlung, Operation und Geburt direkt im genitalen Bereich entstanden sind wird ausführlich geübt.

Theorie

  • Spezielle Anatomie der männlichen und weiblichen Beckenorgane
  • Biofeedback-Therapie
  • Sexuelle Dysfunktionen
  • Psychosomatische Ansätze

Praxis

  • Direkte Untersuchung des Beckenbodens und der Beckenorgane
  • Vaginale und rektale Untersuchungstechniken
  • Biofeedback und Ballontraining in der Praxis
  • Direkte und Indirekte Behandlungstechniken der weiblichen und männlichen Beckenorgane aus Physiotherapie, Osteopathie und Reflextherapie
  • Übungsprogramme für den Beckenboden (Kraft, Koordination, Tonusregulation)
  • Therapiekonzepte
  • Nach bestandener Prüfung kannst Du Dich in die Therapeutenliste für „uro-gynäkologische Schwerpunktpraxen“ eintragen lassen