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Schmerztherapie

Wir bieten zwei Kursserien speziell zusammen gestellt für Physiotherapeuten und Ergotherapeuten an.

(Außerdem siehe auch unter: Schmerztherapie für Kinder und Säuglinge.)

Unser Konzept

Ebenenmodell der Schmerztherapie

In unseren Befunderhebungen und Behandlungen nutzen wir das Ebenenkonzept nach Hockenholz (s. Abb. rechts), das sich seit 16 Jahren in der täglichen Praxis am Patienten bewährt:

Chronische Schmerzsyndrome haben ihre Ursachen selten auf nur einer Ebene. Ursächliche Auslöser können zwar eine einzelne Dysfunktion oder Läsion auf einer lokalen Ebene sein, mit fortdauernder Erkrankungszeit entstehen aber auf weiteren Ebenen zusätzliche Dysfunktionen und Läsionen.
 Diese zusätzlichen Dysfunktionen und Läsionen tragen zu der Chronifizierung und Verstärkung der Schmerzzustände bei.

Häufig finden sich aber auch vegetative, viszerale und fasziale Dysfunktionen, die für einen Schmerz in der Peripherie verantwortlich sind ohne eine "direkte" Dysfunktion oder Läsion auf der lokalen Ebene (der Bereich, in dem der Patient den Schmerz erlebt und angibt).

  • LWS-Schmerzen können auch durch Nierenfehlfunktionen verursacht werden
  • Schulterschmerzen durch Dysfunktionen der Gallenblase
  • Blinddarm-Narben können Schulterschmerzen und Leistenschmerzen verursachen
  • Schmerzsyndrome der Unterame und Hände können durch Schilddrüsenerkrankungen entstehen
  • Fersensporn und Achillodynien durch Blasenerkrankungen

Neben diesen Zusammenhängen gibt es unzählige weitere. Lernen Sie bei uns den Körper mit seinen Funktionen und Fehlfunktionen zu verstehen und gezielt zu beeinflussen. Je besser das Verständnis der Funktionen ist und die Kenntnis der Physiologie praktisch umgesetzt werden kann, desto weniger geht es darum mit einzelnen, fest definierten Techniken zum Therapieziel zu gelangen. Vielmehr ist das Ziel, das System Schmerz zu verstehen und gezielt zu beeinflussen.

Ob eine Dysfunktion der Brustwirbelsäule mit einer direkten manualtherapeutischen Technik, einer Muskel-Energie-Technik, einer indirekten Mobilisation, einer Übung am Zugturm oder über eine Fußreflextechnik beeinflusst wird, spielt zunächst keine Rolle.

Jeder Patient ist anders, jeder Therapeut auch.

Aus diesem Grund legen wir den Schwerpunkt auf das Verständnis des Systems. Auf diesem Verständnis beruhend lassen sich viele Techniken individuell integrieren. Somit geht es uns nicht um eine einzelne Technik oder Methode mit der jeder Therapeut jeden Patienten behandeln sollte.

Der Körper ist ein sehr komplexes System. Kein Organ funktioniert ohne mit den restlichen Körpersystemen zu kommunizieren. Aus diesem Grund sollte auch bei der Befunderhebung und bei der Behandlung dieses komplexe System berücksichtigt werden. 
Alle in unserem Ebenensystem vorkommende Bereiche werden untersucht und in den Aufbau einer individuellen Therapie mit einbezogen.